Sehenswürdigkeiten in Berlin – Brandenburger Tor

Berliner Brandenburger Tort

Geschichtsträchtig wie kaum ein Ort in Berlin – das ist fraglos das Brandenburger Tor. Gelegen am Pariser Platz im historischen „Stadtviertel Dorotheenstadt“, in Mitte hat es seit seiner Entstehung im 18.Jahrhundert immer wieder im Fokus von Politik und Geschichte gestanden. Für die heutige Sicht ist die Bedeutung des Brandenburger Tors im Zentrum Berlins

als Symbol der Teilung Deutschlands in Bundesrepublik und Deutsche Demokratische Republik besonders hervorzuheben. Mitten in Berlin stand dieses pompöse Tor und blieb über Jahrzehnte deutliches Sinnbild der Teilung. Mit dem Bau der Berliner Mauer war das Brandenburger Tor ab 1961 von keiner Seite zu betreten. Außer den Grenzsoldaten der DDR wurden nur ausgesuchte Staatsgäste zur Besucherplattform zugelassen. Das Brandenburger Tor in Berlin

Mit dem Fall der Mauer wurden auch in Berlin die Grenzen beseitigt, so dass Hunderttausende Menschen frei das Brandenburger Tor passieren konnten. In den Folgejahren wurde das Bauwerk aufwendig restauriert. Im Rahmen des Baubooms, der bald auf dem Areal des Sperrgebietes seinen Lauf nahm, wurde auch dieser Knotenpunkt wieder für den Verkehr freigegeben.

Um weitere Schäden am Sandstein des Tores zu verhindern, wurde schließlich im Jahre 2002 der Autoverkehr endgültig eingestellt. Die S-Bahn-Linien S1, S2 und S25 verkehren hier ebenso unterirdisch wie die U-Bahn-Linie U55.

Inzwischen ist der weiträumige Platz um das Brandenburger Tor zu einem zentralen Ort für zahlreiche Großveranstaltungen geworden: Neben Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit sind hier inzwischen legendäre Silvesterfeiern ebenso zuhause wie die legendäre Partymeile zur Fußballweltmeisterschaft 2006, die in der Folge durch Public Viewing Events ihre Fortsetzung fand.