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Historisch Sehenswürdig der Checkpoint Charlie

Eine historische Berliner Sehenswürdigkeit und ein Treffpunkt der Touristen aus aller Welt. Ein ehemals politischer Knaller und Stoff für viele Agentenfilme in und aus Berlin. Wer hätte gedacht, dass der Checkpoint Charlie in den 60er Jahren noch aus einfachen und kleinen Straßenbarrieren bestand.Partner Werbung aus Berlin:




Durch den Ausbau ähnelte er in den 80er Jahren bereits fast einer Autobahnraststätte. Der bekannte Grenzübergang in Berlin, der durch die Teilung Deutschlands entstanden ist, war wohl das Sinnbild einer Teilung eines Volkes. Er wurde von den Alliierten im August 1961 nach dem Bau der Mauer am Sektorenübergang Friedrichstraße eingerichtet. Bereits im Oktober 1961 wurde er bereits ein Brennpunkt: weil amerikanische Verwaltungsmitarbeiter an der Einreise in den Osten gehindert wurden, ließ die andere Seite Panzer auffahren. Daraufhin standen ihnen sowjetische Panzer gegenüber. Auch kam es hier immer wieder zu Demonstrationen und Protestaktionen.

Er war zwischen 1945 und 1990 die Verbindung vom US-amerikanischen und dem sowjetischen Sektor. Zwischen 1961 und 1990 war er nach dem Mauerbau einer von 14 Grenzübergängen in Berlin. Er befand sich in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße und war in amerikanischer Hand.

Flucht in die Freiheit nach West Berlin

Seine historische Berühmtheit erlangte er durch die vielen Fluchtversuche aus Ost-Berlin. Unter dem Schlagbaum wurde versucht mit einem Sportwagen durchzurasen, es wurde ein Mini-U-Boot, ein selbstgebauter Motordrachen mit Trabant-Motor und dem Tank eines Jawa-Motorrads gebaut und es wurde sogar versucht in einer Lautsprecherbox und in einer Musiktruhe zu fliehen sowie mit einem Heißluftballon, in dem zwei Familien waren.

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Ihnen gelang schließlich die Flucht, nachdem sie sich ihr Wissen durch Fachliteratur aneigneten und etliche Tests mit verschiedenen Stoffarten und unterschiedlichen Brennstoffen machten. Es wurden zudem zahlreiche Tunnel gegraben, einer mit einem Eingang in einem Toilettenhäuschen in einem Ostberliner Bahnhof mit Ausstieg in einer ausgedienten Bäckerei. Es gelang so die größte Flucht seiner Zeit: 57 Menschen gelang durch den engen Schacht.

Heute steht das ehemalige Wachhaus der westlichen Alliierten, was 1990 abgebaut wurde, im Alliiertenmuseum an der Berliner Clayallee. Eine Kopie des Kontrollhauses wurde im August 2000 am Checkpoint Charlie selbst eingeweiht. Weiter kann man an der Friedrichstraße das Mauermuseum besuchen.

Dort kann man die verschiedenen Fluchtobjekte und Fluchtversuche sehen. Weitere Attraktionen sind Straßenhändler, die russische Militärhüte und DDR-Fahnen anbieten. Auch viele Cafés sind hier angesiedelt. Der Potsdamer Platz und die Friedrichstraße sind in der Nähe, und nur einen kleinen Fußmarsch entfernt findet man das Currywurst-Museum, das Museum für Kommunikation und das Trabi-Museum.

Zurzeit findet dort die Ausstellung ´BlackBox Kalter Krieg´ statt. Diese schildert am historischen Ort der Panzerkonfrontation von 1961 die Teilung Deutschlands und Berlins im Zusammenhang der internationalen Blockkonfrontation. 16 Medienstationen, ein kleines Kino, Dokumente und Original-Objekte zeigen, was die Berliner Mauer mit dem Korea-Krieg und der Kuba-Krise zu tun hat. Diese Berliner Sehenswürdigkeit ist nicht nur ein muss für Touristen, sondern ist grundsätzlich ein Besuch wert.

Quellen und Informationen mit weiterführenden Links: Wiki – Wikipedia.

 

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